Fr. 11.09
20:00, Ex-Masten
Wie macht man Oper im vom Krieg bestimmten Alltag? Das ukrainische Kollektiv Opera Aperta stellt sich dieser Frage mit einer interdisziplinären Arbeit zwischen Theater, Musik und politischer Reflexion. Mōdraniht. Songs of Winter War folgt einem Ensemble auf einer Reise durch Stile, Texte, Zeiten und Erzählebenen. Verarbeitet werden auch reale Reiserfahrungen des Kollektivs, von den Karpaten, deren Geschichte von Konflikten und politischen Veränderungen geprägt ist, über den Aralsee, Symbol einer der größten menschengemachten Umweltkatastrophen, bis nach Silió in Kantabrien, wo mit „La Vijanera“ ein archaischer Karnevalsbrauch als gemeinschaftliches Fest weiterlebt. Dramaturgischer Fixpunkt ist das heidnische Ritual der Mōdraniht, der „Nacht der Mütter“. Ein kraftvolles, hochaktuelles Musiktheater, das reale Konflikte, Kriegstraumata und Umweltkatastrophen in eine rituelle Erzählung transformiert.
Empfohlen ab 18 Jahren.
Die Performance enthält Nacktheit.
Es werden Stroboskopeffekte und laute Geräusche verwendet.
★ Italienische Erstaufführung
Dauer
100'
Good to know
Bar
Idee, Dramaturgie, Raum
Razumeiko Illia
Musik, Dirigent
Roman Grygoriv
Co-Dramaturgie
Marichka Shtyrbulova
Kostüme
Kateryna Markush
Live-Elektronik
Valeriia Vynohradova
Produzent
Olga Diatel
Künstler
Marichka Shtyrbulova, Yuliia Vitraniuk, Yuliia Alieksieieva, Sofiia Pavlichenko, Oleksandr Chyshii, Kateryna Hordiienko, Dariia Bohdan, Karolina Muzychenko, Akym Zvarych, Ihor Boichuk, Roman Grygoriv
Videografie und Live-Video
Ivanna-Kateryna Yakovyna
Produktionskoordination, Live-Videoaufzeichnung
Yuliia Parysh, Iryna Onishchuk
Licht
Svitlana Zmieieva
Kuratorin der Expedition in Spanien
Seila Fernandez Arconada
Design
Yaroslava Kovalchuk
Produktionsleitung
Darka Dryhola
Koproduktion
Opera Aperta, proto produkciia, KI Fest. Unterstützt von Goethe-Institut Ukraine, Ribbon International, Embassy of the Kingdom of the Netherlands in Ukraine
Uraufführung: May 2026, KЇ FEST
Info
Empfohlen ab 18 Jahren. Die Performance enthält Nacktheit. Es werden Stroboskopeffekte und laute Geräusche verwendet.
Diese Aufführung wird von Stefan & Elisabeth Weber mit ermöglicht.
Image credits:
Valeriia Landar, Artem Galkin, Ivanna Kateryna Yakovyna