Di. 13.09

20:30, Teatro Comunale

Billy's violence

„Quentin Tarantino wirkt wie ein Chorknabe angesichts der ungebändigten Gewalt bei Shakespeare.“ (Jan Lauwers) In Billy’s Violence beschäftigt sich die Needcompany mit den zehn Tragödien Shakespeares und verwandelt sie in gewaltätig-liebevolle, zeitlose Dialoge, in denen die Frau im Mittelpunkt steht. Shakespeare hat mit Gewalt und Sex ein Publikum ins Theater gelockt, das Folter und öffentliche Hinrichtungen gewohnt wahr. Was aber bedeutet Gewalt in der Kunst der heutigen Zeit? Nehmen wir sie anders war als das Publikum im 16./17. Jahrhundert? Finden wir nach wie vor Wohlgefallen daran? Und wenn ja – warum?

Das Theaterstück wird auf Englisch, Spanisch und Niederländisch mit deutschen und italienischen Untertiteln gespielt.

In dieser Vorstellung sind Szenen zu sehen, die eventuell verstören können. Der Besuch der Vorstellung wird für Besucher:innen ab 18 Jahren empfohlen.

In Zusammenarbeit mit
Mit der Unterstuetzung von

Die Needcompany verwandelt Shakespeares Tragödien in herausfordernde zeitlose Dialoge und befragt das gegenwärtige Verhältnis der Gesellschaft zu Gewalt und Sexualität in der Kunst.

With
Needcompany

Credits
Victor Afung Lauwers — Text
Maarten Seghers — Music
Jan Lauwers — Direction scenography, costumes
Needcompany
Nao Albet, Grace Ellen Barkey, Gonzalo Cunill, Martha
Gardner, Romy Louise Lauwers, Juan Navarro, Maarten Seghers, Meron Verbelen
Elke Janssens, Erwin Jans — Dramaturgy
Ken Hioco — Lighting design
Marjolein Demey, Ken Hioco, Tijs Michiels — Technical and production
Charlotte Seeligmüller — Costumes, props assistant, surtitles
Production — Needcompany
Co-production — Festival Grec de Barcelona, Teatre
Nacional de Catalunya, Teatro Español y Naves del Español
en Matadero, Teatro Central (Sevilla, Spain), Les Salins -
Sce ne Nationale de Martigues, Cultuurcentrum Brugge
Tax Shelter funding — BNP Paribas Fortis Film Finance
NV/SA
Produced with the support of the Tax Shelter of the Belgian
Federal Government and the Flemish Government

Photo © Maarten Vanden Abeele